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Konzeptphase · Prototyp live

Der Begleiter, der mitwächst

Boje ist das adaptive Assistenzsystem für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – vom ersten vergessenen Termin bis zur Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Ein System, das sich dem Krankheitsverlauf anpasst, statt nach zwei Jahren nutzlos zu werden.

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Das Problem

~1,8 Mio.

Menschen mit Demenz in Deutschland – Tendenz stark steigend.

~4,9 Mio.

pflegende Angehörige – erschöpft, allein gelassen, selbst Risikogruppe für Burnout und Depression.

Inseln

GPS-Tracker, Notrufuhren, Pflege-Apps: viele Einzellösungen – aber keine kombiniert Verlaufs-Anpassung, Angehörigen-Entlastung und den deutschen Kassenweg.

Zahlen: öffentliche Schätzungen (Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Statistisches Bundesamt), Stand 2026.

Die Lösung: ein Stufenmodell, das mitwächst

Demenz verläuft in Phasen. Boje übersetzt sie in drei Unterstützungsprofile – konfiguriert nicht über Technik, sondern über einen Alltags-Fragenkatalog in 5 Minuten.

Stufe 1 · Der dezente Begleiter

Orientierung, Terminerinnerung, Navigation – so unsichtbar wie möglich. Würde vor Überwachung.

Stufe 2 · Das Sicherheitsnetz

Sicherer Bereich, „Bring mich nach Hause“-Knopf, Medikamenten-Eskalationskette, Routenüberwachung.

Stufe 3 · Der stille Schutzengel

Die Uhr wird zum passiven Sensor. Notfallprotokoll mit Suchorten, vertraute Stimme statt Alarmton.

Die zweite Produkthälfte: die Angehörigen

Wissens-Kompass zum richtigen Zeitpunkt, Hilfe-Finder nach PLZ, Belastungs-Check, Familienrollen. Wer die Angehörigen entlastet, hält den Kunden – über Jahre.

Warum jetzt?

Das DiPA-Fenster steht offen

Pflegekassen erstatten digitale Pflegeanwendungen mit bis zu 50 €/Monat (§40a SGB XI) – doch das BfArM-Verzeichnis ist noch fast leer. Wer jetzt sauber baut, gehört zu den ersten gelisteten Anbietern: faktisch kostenloses Produkt für Endkunden, regulatorischer Burggraben.

Die Infrastruktur kommt per Gesetz

Seit 2025 sind alle Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur angebunden (E-Rezept, elektronische Patientenakte). Die Vernetzung Arzt–Apotheke–Heim–Kasse entsteht gerade – es fehlen die Produkte, die sie für Familien nutzbar machen.

Wettbewerb: Inseln gegen Integration

GPS-/Notruf-UhrenAngehörigen-AppsHeim-SoftwareBoje
Patient im Blick (Uhr, Ortung, Sturz)
Angehörigen-Entlastung & Wissen
Wächst mit dem Krankheitsverlauf
Brücke zu Einrichtung & Kasseteilweisegeplant

Geschäftsmodell

1 · B2C-Abo

15–40 €/Monat, gestaffelt nach Stufen. Preisanker: weniger als eine Stunde Verhinderungspflege.

2 · DiPA-Erstattung

Kasse übernimmt bis 50 €/Monat → Produkt für Familien faktisch kostenlos → Wachstumsturbo.

3 · B2B-Lizenzen

Stationscockpit für Einrichtungen und Demenz-WGs, Preis pro Bewohner/Monat. Mandantenfähig ab Tag 1.

Die Plattform-Perspektive: über Demenz hinaus

Die Boje-Architektur – Uhr als Sensor, Familien-Dashboard, anpassbare Stufen, Fernwartung – trägt jede Lebensphase, in der ein Mensch Halt braucht. Wir beginnen dort, wo die Not am größten ist.

Heute: Demenz

Der Kernmarkt mit DiPA-Burggraben – hier entsteht Marke, Vertrauen und die Plattform.

Morgen: Kinder & Schulweg

Gleiche Technik, neue Lebensphase: sicherer Bereich, Heimweg-Knopf, Familienrollen – Schutz statt Überwachung, auch für die Kleinsten.

Übermorgen: Alltagsstruktur

Sanfte Erinnerungs- und Strukturhilfen für junge Menschen mit sinkender Aufmerksamkeitsspanne – die Stufenlogik, andersherum gedacht.

Ein Burggraben, drei Märkte – erschlossen in dieser Reihenfolge, nicht gleichzeitig.

Status & Roadmap

Heute Klickbarer Prototyp live (Onboarding, Stufenlogik, Dashboard, Notfallprotokoll, Watch-Simulation) · Angehörigen-Feedback läuft

Als Nächstes MVP mit Smartphone-Ortung als Brücke · Apple-Watch-App · DiPA-Zulassungsverfahren mit Hochschulpartner

Gespräch?

Ich suche Sparringspartner, Pflege-Praktiker und frühe Unterstützer, die diesen Markt verstehen.

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